Das Selbst war ein Grufti Das Selbst war ein Grufti
Leben und Tod eines Frankfurter Gothics
von Stefanie Neuberg
 
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Das Selbst war ein Grufti
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In meinen wildesten Träumen hatte ich mit vielleicht 50 verkauften Büchern gerechnet und jetzt sind es weit über 250 (06/2010). Mit Rückmeldungen von Lesern hatte ich niemals gerechnet! Diese freuen mich weit mehr als die verkauften Stücke, denn sie geben mir ein positives Gefühl, das Richtige gemacht zu haben. Einige Mails haben mich zu Tränen gerührt, andere brachten mich zum Lächeln. Alle waren sie ernst gemeinte Mails und konnten die Eltern von Silke davon überzeugen, dass ich nun mehr zu ihr sagen darf – DANKE!

Hier folgen einige Leserstimmen, die mich über diese Seite (somit immer über Markus) aber hauptsächlich über www.wer-kennt-wen.de und auch www.studiVZ.de erreicht haben...

Danke, dass Ihr Euch die Mühe gemacht und mir eine Nachricht geschrieben habt. Und ganz besonders dafür, dass Ihr mir Eurer Einverständnis zur Wiedergabe gegeben habt. Es waren viele liebe und süße Mails dabei. Einige so persönlich, dass ich sie hier nicht wiedergeben werde – auch wenn Ihr mir das O.K. gegeben hattet.

N.M. am 19.04.10 über StudiVS

„ich bin eben, eher zufällig auf dein Profil gestoßen und wollte Dir einfach einmal mitteilen, das ich von deinem Buch sehr bewegt war/bin.

Ich weiß zwar nicht, warum viele die Ursache des gewollten Freitodes nicht rauslesen können, aber mir schoss es Tränen in die Augen!
Gerade ab dem Punkt wo sich Silke mit ihrem Ableben beschäftigt kommt man doch eigentlich, wenn man zwischen den Zeilen liest, hinter den Grund ihrer Tat!?
Zumindest hatte ich das Gefühl beim lesen!

Es ist selten, das ein Buch mich so gefesselt hat, aber deines.... selten weckte ein Buch soviele Emotionen in mir, wie das über Silke!
Und selbst meine Mutter, die es unbedingt lesen wollte, war mehr als bewegt!

Mich persönlich allerdings würde deine Verbindung zu Silke interessieren, um deine Beweggründe für dieses Buch gänzlich zu verstehen.
In einigen Foren habe ich Diskussionen verfolgen können wo viele nur von einer fiktiven Geschichte ausgehen, was ich persönlich bis jetzt nicht wirklich unterstreichen will.

Liebe Grüße“

K.S. am 12.06.2009 über wkw

"Hallo Stefanie,
hab das Buch durch :-)
SEHR GUT, hat mir wirklich gefallen, hatte dabei nicht das gefühl ein buch zu lesen, sondern war so alls wenn das leben sich mit einem unterhält.
das ist das, was ich mag, das gefühl zu haben alls wenn man das mit lebt, einfache worte und nicht so aufgepuscht." ... " die tötungsart nicht preis zu geben find ich auch gut, es ist doch egal wie, wichtig ist warum und wie intensiv sie alles noch gelebt hat in den letzten stunden"

M.A. am 18.11.2010 über wkw

Hallo Stefanie,
ich denke mal nicht, dass diess hier auf deiner Website erscheint, denn da habe ich nur postive Antworten gelesen und ich denke nicht, dass du (gerade bei der Qualität deines Werkes) kein negatives Feedback erhalten hast. Daher hoffe ich, dass du mir eine persönliche Antwort schreibst, denn auf deine Meinung bin ich sehr gespannt.

Ehrlich gesagt fand ich dein Buch enttäuschend und ziemlich schlecht. Vielleicht wäre es mit einem guten Lektorat besser geworden (oder wenn überhaupt jemand drüber gelesen hätte). Das hat mehrere Gründe:

1. Die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler machen das Lesen mehr als schwer und deuten auf ein liebloses runtertippen hin.

2. Die sich ständig widersprechenden Angaben, ob Silke tatsächlich existiert hat oder eben nicht, stören gewaltig.

3. Die fanfatstischen Elemente (die Gespräche mit Herrn von Elrodt, dass sie das ganze als Geist erzählt usw) passen nicht zu dem, was das Buch laut dir sein sollte und stimmen nicht mit dem Gesamtkontext und dem Wahrheitsgehalt überein.

4. Deine Art, über die Gothicszene zu berichten, über Pseudos zu schreiben und zu lästern, sowie deine Beschreibung der Szene und die dafür verwendete Wortwahl haben bei meiner besten Freundin und mir großes Lachen ausgelöst. Der Grund dafür ist einfach, dass all dies nur so vor Vorurteilen strotzt und gereade die Leute, die du als "echt" beschreibst in unseren Kreisen als Wannabees verlacht werden. Das wird nicht nur daran liegen, dass wir jünger sind als du, immerhin rede ich hier von ganzen Gruppierungen. Echte Gothics brauchen keine spezielle "Grundausstattung", wir können auch in normalen Zimmern wohnen, unser Style sowie Deko und Hilfsmittel entspringen dem jeweiligen Geschmack und worauf es für uns ankommt ist die geisteige Art und Gesinnung, die das von dir angesprochene (meiner Meinung nach Klischeehafte) nur streift und weit darüber hinausgeht.

5. Die genauen Sexbeschreibungen sind unnötig und passen weder zu dieser Art von Buch, noch zu dem, was du damit angeblich erreichen willst.

6. Du bist total am angeblichen und beworbenen Thema vorbeigeschlittert. Laut der Werbung in diversen WKW-Gruppen und dem, was du mir vor über einem Jahr per PN geschrieben hast, geht es darum, wie sie mit ihrem Schicksal umgeht, dass sie den Weg des Freitodes wählt und was für ein Mensch sie war. Erfundene Geistergespräche passen dazu ebenso wenig wie eine Erzählung ihrer Kindheit, die nichts mit dem Grund oder der Art ihres Handelns zu tun hat. Außerdem hast du die Krankheit, den Verlauf und die Diagnose (welche eine wichtige Rolle für den Entschluss spielen) sowie die genauen Begründungen für ihren Feritod (die über hohle Phrasen hinaus gehen) und die Art, wie sie durch ihre Krankheit verändert wurde vollkommen weggelassen. Dies sind jedoch (auch laut deiner damaligen Aussage) die Kerninhalte des Buches.

Die Teile, die du gut beleuchtet hast waren bis auf die Rechtschreib- und Grammatikfehler nicht übel (Beerdigung, Überlegungen und Planungen des Selbstmordes, Abschied usw).

Ich gehe mal davon aus, mit dem oben erwähnten Lektorat und den Veränderungen, die sich ergeben hätten, hättest du vorher mit ihrer Familie abgesprochen, was öffentlich werden soll, wäre dein Buch garnicht mal so übel gewesen. So ist es sehr enttäuschend und bestätigt sämtliche Vorurteile über Bücher aus Druckkostenzuschussverlagen.

Gruß
M.

Antwort – am 20.11.2010 über wkw

Hallo M.,
vielen Dank für Deine Mail. Natürlich habe ich auch negative Mails erhalten, aber die waren nicht zielführend, drehten sich jeweils nur um ein bis maximal zwei Gegebenheiten und waren leider nie sachlich. 

Du hast Dir trotz der schlechten Meinung viel Mühe gemacht. Aus diesem Grund möchte ich mir genauso viel Mühe für die Antwort geben.

1. Die Rechtschreib- und Grammatikfehler waren für viele etwas Negatives. Tatsächlich sind nur drei bestätigt. Einige weitere Worte sind richtig geschrieben, aber im Zusammenhang falsch. Die Grammatik ... ja. das ist ein Streitthema, denn es ist die Umgangssprache, in der ich mich in Frankfurt bewege - kein Hochdeutsch, das ich richtig. So wie in manchen Regionen bei der Namensaufzählung zu erst der Nachnahme und dann der Vorname kommt, so ist bei mir das Ganze auch z.T. sehr weit vom Hochdeutsch entfernt.

2. Zu Beginn musste ich jegliche Existenz einer realen Vorlage leugnen. Dies hat sich durch Rückmeldungen und die verkauften Exemplare zum Glück geändert.

3. Du findest Herrn von Ellrodt unpassend, unstimmig und ohne Wahrheitsgehalt. Ist Dir aufgefallen, dass es einen richtigen Dialog, verstanden als aktive Rede, nur zwischen Silke und ihm gab? Natürlich ist er eine Andichtung – viel mehr nur seine Antworten und Erscheinung. Die Vorlage von Silke hat immer mit den Verstorbenen gesprochen. Die Möglichkeit eines Monologes war für sie einer der Beweggründe oft auf den Friedhof zu gehen – zu speziellen Gräbern, eben auch der Grabsäule von Herrn von Ellrodt. Nur so konnte sie eine Brücke zwischen hier und dort bauen.

4. Zu diesem Punkt (Beschreibung der Szene) kann ich nichts sagen. Wenn ich mit Leuten über ihre jugendlichen Anfänge spreche, kann (je nach Intensität des Kontaktes) sind immer die äußerlichen Merkmale einer Abgrenzung ein beherrschendes Thema – so wie bei „Silke“ und mir damals eben auch. Jede Subkultur definiert sich durch gewisse Handlungen und Symbole. Schwarze, wie wir, sind auch nicht anders. Natürlich kommen viele Punkte viel zu kurz. Ein Leser hat es als „nette Kurzgeschichte“ tituliert. Ich wollte kein erklärendes Werk verfassen, was wohl auch nicht möglich war. Ich kannte mal einen Typen, der hat mich dumm angemacht, weil bei einem Schuh die Schnürsenkel weiß waren. Ich bin mir sicher, dass bei dem zuhause alles durchgestylt ist.

5. Die Sexbeschreibungen passen nicht zum Buch. Silke liebte Sex, ihre Art von Sex. Es war für Ausdruck der Lebenseinstellung. Das rein-raus-Spiel, evtl. noch mit Kuscheln, war für sie ein no-go. Mag sein, dass ich mit der Beschreibung der Hängenummer zu weit gegangen bin, der Rest ist authentisch und ist untrennbar mit der Hauptperson verbunden.

6. Ihre Kindheit ist dahingegen wichtig, als dass sie dadurch zu der Person wurde, die sie war – eine ganz normale Frankfurterin. Ohne diese Schilderung könnten andere Punkte mehr Platz erhalten, doch könnten andere Leser eine Kunstfigur vermuten und Ursprungsfragen stellen. Zudem konnte ich, als Geschichtenerzählerin, die Geschwindigkeit aus der Handlung nehmen – entschleunigen.
„Silke“ hat ihr Umfeld nicht an der Krankheit teilhaben lassen, nur an gewissen Punkten eine Information fallen lassen. Nachfragen hat sie gehasst. Somit hätte ich hier viel dichten müssen. Dinge Schreiben, die nicht zu Ihr passten. Sie hat sich weder mit ihren Eltern, noch mit ihren Freunden ausgetauscht. Dies nicht, weil sie alleine war, sondern weil sie nicht wollte. Somit konnte, musste, durfte ich dieses Thema nur streifen. Sie war wohl eine gute Schauspielerin, denn bis auf ihre zunehmende Kraftlosigkeit war alles beim Alten.

Den Weg über einen normalen Verlag hätte ich niemals gewählt und auch ein normales Lektorat nicht. Ich habe bis heute ungefähr 270 Exemplare verkauft. Keine Frage, ein bemerkenswertes und unerwartetes Ergebnis. Verdient habe ich, nach Abzug der Werbung die ich ja machen muss (z.B. Flyer bei x-tra) ca. 40 Euro. Ein Lektorat kostet ca. 270 – 500 Euro. Auch wenn es nicht darum ging, war das finanzielle Risiko für mich doch ein großes Thema. Eine Mitsprache bei der Handlung (normaler Verlag) war und ist für mich kein Weg, den ich gehen wollte. Etwas musste erzählt werden. So wie es war.

Kann ich Deine Mail doch veröffentlichen – allerdings gleich mit meiner Antwort? Ich möchte die möglichen Käufer vor einer Enttäuschung bewahren. Keiner soll das Buch kaufen und diesen Kauf später bereuen.

Ich danke Dir nochmals für Deine Mail und die Mühe.

Schwarze liebe Grüße

Stef

R.B. am 25.06.10 über wkw

 „durch Zufall bin ich bei Amazon über Dein Buch gestolpert. Zugegeben, der komische Titel hat mich neugierig gemacht.

Auch wenn Dein Schreibstiel etwas gewöhnungsbedürftig ist, ich ein/zwei Rechtschreibfehler entdeckte, so fesselte mich doch die Geschichte von Silke. Da ich mich auch zu den „Schwarzen“ zähle, kann ich gewissen Gedankengänge und Handlungen nur zu gut verstehen.

Der Buchkauf hat sich gelohnt  - Danke für die schwarzen kurzweiligen Stunden.“

W.P. am 27.04.10 über wkw

"hm also es wird jetzt keine rationale rückmeldung zu dem buch geben.
vielmehr kenne ich einige der umschriebenen orte sehr gut was beim lesen eine art vertrautheit aufkommen lässt.
das buch wirft einige offen gebliebene fragen auf .. die du ja nicht beanworten wirst was durchaus ok ist.
was mich beeindruckt hat ist das kein hauch der verzweiflung in silke zu spüren ist. es ist ihre entscheidung !

danke für die zeilen im buch ..
ich hab es gerne gelesen und es hat auch was bei mir hinterlassen .. "


R.S. am 08.10.2009 über wkw

"... ich habe mich auch tierisch gefreut und habs nur dank prüfungschaos immer wieder weg legen müssen - sonst wär ich viel schneller durch ... es liest sich super und schon als sie über DM schrieb und Anne Clark klasse fand - wusste ich: hier kann nix mehr schief gehen ..."

J.G. am 30.06.2009 über wkw:

"Hi Stefanie, ich habe innerhalb von 2 Tagen dein Buch verschlungen und muss sagen, ich will mehr davon :-)
Es ist echt klasse geschrieben, nur leider war es viel zu kurz :( Hoffe du schreibst noch mehr Bücher"





© by Stefanie Neuberg & Markus Weimar 2010-2013